Unglaubliche 249 Mio. Treffer zeigt Google bei Eingabe des Suchwortes „Networking“. Jeder macht es - viele wollen mehr.
Menschen kennenlernen, geschäftliche Kontakte knüpfen oder gemeinsam Projekte umsetzen. All dies können Beweggründe für eine Suche nach dem passenden Gruppenaustausch sein.
Mit diesem Newsletter möchte ich euch einen kleinen Überblick geben, welche Netzwerke es gibt und welche unterschiedlichen wirtschaftlichen Vorteile aber auch Erwartungen damit verbunden sind.
Die Klassiker:
Was früher Verein hieß, lässt sich heutzutage auch unter den Begriff des Networkens stellen. Man trifft sich zu einem Vereinszweck, tauscht sich aus und knüpft dabei persönliche Kontakte.
Nachteil: geschäftliche Erfolge stellen sich nur langsam ein und die übliche Vereinsmeierei lässt nicht lange auf sich warten.
Vorteil: man kommt sich über ein nicht geschäftliches Thema näher, was schnell verbindet und eine persönliche Ebene herstellt.
Reale Businessnetzwerke:
Da gibt es viele: eine kleine Auswahl: Bund der Selbständigen, Wirtschaftsjunioren, Medienforum, Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer, Marketingclub, Lions, sämtliche Branchenvereinigungen und Regionalverbände.
Zunächst muss ein Interessent die Eignungsvoraussetzungen des einzelnen Vereins erfüllen, welche sehr unterschiedlich sind. Eine Aufnahme in derartigen Verbänden verlangt dann meist eine gehörige Portion Zeit und Engagement zumindest in der ersten Zeit, um als vollwertiges Mitglied akzeptiert zu sein.
Der Vorteil:
man lernt auch hier relativ schnell viele Menschen kennen, die aktiv sind und was bewegen möchten. Das aktive Mitglied wird in aller Regel schnell aufgenommen und durch Mitarbeit integriert. Dafür wird man dann zu verschiedensten Veranstaltungen eingeladen und kann sich für bestimmte Projekte einsetzen.
Networking 2.0 oder Virtuelle Netzwerke mit realem Bezug
Als wirkliches Business Network im Internet hat sich XING etabliert. Auf dieser Plattform kann man ehemalige Mitschüler, Studienfreunde oder Arbeitskollegen suchen. Darüber Hinaus haben sich in Eigeninitiative unzählige Gruppen gebildet, die gewisse Interessen bündeln. Als Moderatoren der Augsburg After Work Gruppe haben wir gesehen, dass darin eine große Dynamik liegt. So ist diese Gruppe innerhalb von nur 6 Monaten auf eine beachtliche Größe von knapp 1.500 Mitgliedern angewachsen.
Der Clou ist nun, dass sich diese Gruppe regelmäßig zu verschiedenen Events trifft und dort ein reger Austausch stattfindet. Die Vorteile einer solchen Mitgliedschaft bestehen in einer relativen Unverbindlichkeit. Man kann sich registrieren lassen und wird eingeladen. Man hat aber keine Verpflichtungen, kann auf der anderen Seite aber sehr wenig auf Prozesse einwirken.
Mein Fazit:
das Angebot ist vielfältig und jeder kann das Richtige für sich finden. Jedes Netzwerk stellt einen guten Austausch mit anderen dar und erweitert den eigenen Horizont. Deswegen - anmelden und ausprobieren!
Markus Pflüger:
Sprecher des Vorstandes der Wirtschaftsjunioren Augsburg
Herwig Huber:
Moderator der XING Gruppe Augsburg After Work


